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Mental Health – Definition & Bedeutung: Was ist das eigentlich?

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Jeder war schon einmal erkältet und körperlich schwach, sodass der Gang zum Arzt unumgänglich war. Man bekommt zur Unterstützung der Genesung hilfreiche Medikamente und kuriert sich aus, bis die Erkrankung von dannen gezogen ist. Wenn andere fragen, wie es uns geht, antworten wir meist: “Mir geht es nicht gut, denn ich habe Fieber und fühle mich körperlich schwach.” Körperliche Beschwerden werden als normal betrachtet und der Betroffene erhält ein gewisses Verständnis von anderen.

Doch wie sieht das bei psychischen Problemen aus? Auch wenn sich in den letzten Jahren viel im Bereich der mentalen Gesundheit getan hat, nehmen Betroffene häufig keine Hilfe in Anspruch. Die Gründe sind vielfältig, wie zum Beispiel Scham, Angst vor Ignoranz oder eigenes Wegsehen – getreu dem Motto: “Ich muss mich nur zusammenreißen, das wird schon wieder.” Jedoch braucht unsere Psyche die gleiche Beachtung wie unser Körper. Psyche und Körper sind ein Team und beides ist gleichermaßen wichtig. Nur wenn eine gute Balance zwischen beiden Ebenen besteht, kann der Mensch ein gesundes Leben in Harmonie und Zufriedenheit führen. Mental Health hält zum Glück immer weiter Einzug in die Gesellschaft. Nachfolgend erfahren Sie interessante Aspekte zum Thema Mental Health. Was bedeutet das eigentlich? Was beinhaltet das Mental Healthcare-Konzept? Und warum ist psychische Gesundheit so bedeutend?

Mental Health: Definition

Die Begrifflichkeit “Mental Health” ist schon seit Langem im englischsprachigen Raum in Verbindung mit psychischen Störungen geläufig. In deutschsprachigen Ländern etablierte sich der Begriff erst im letzten Jahrzehnt als ein eigenes Konzept. Das Konzept spiegelt eine veränderte Betrachtungsweise zum Thema “psychische Probleme” wider.

Hinter der Beschreibung “Mental Health” verbergen sich viele verschiedene Faktoren. Die mentale Gesundheit wurde zuerst von der Weltgesundheitsorganisation (=WHO) definiert, die auf ein erweitertes Verständnis zum Thema Gesundheit hinweisen wollte.

In der heutigen Zeit versteht man unter Mental Health nicht nur das Fernbleiben psychischer Störungen und Beeinträchtigungen, sondern auch ein Zustand des angenehmen Wohlbefindens. Der Begriff “Psychische Gesundheit” dient oft als Synonym für “Mentale Gesundheit”. Das Konzept der mentalen Gesundheit beinhaltet sowohl persönliche Aspekte, wie emotionale Zustände und Zufriedenheit, als auch soziale Einflüsse des Zusammenwirkens zwischen Umwelt und Mensch.

Folgende Grundannahmen sind elementare Bestandteile für ein erweitertes Verständnis von Mental Health:

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Somit umfasst die psychische Gesundheit den völligen Zustand des Wohlbefindens. Ist ein Mensch in diesem Zustand, kann er seine Fähigkeiten optimal ausschöpfen, die Lebensaufgaben bewältigen und produktiv arbeiten. Der gesunde Mensch verfügt über gute Energieressourcen, die ein zufriedenes Leben ermöglichen. So kann er seinen Beitrag zur Gemeinschaft leisten und selbstbestimmt leben.

Kommt das mentale Gleichgewicht ins Wanken, können psychische Probleme zum Vorschein kommen. Mentale Störungen stellen Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit dar. Vor allem durch die Kombination von belastenden Emotionen, Gedanken und Gewohnheiten entstehen negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit, Beziehungen und den gesamten Alltag. Beispiele für Störungen sind:

Mental Healthcare: Das steht im Mittelpunkt

Im Mental Healthcare-Konzept stehen positiv formulierte Ziele im Fokus. Der psychische Zustand von Menschen soll laut Konzept unterstützt und wiederhergestellt werden. Für ein erfolgreiches und glückliches Leben ist es unabdingbar, eine gefestigte psychische Gesundheit zu besitzen. Das Identifizieren möglicher Schutz- und Risikofaktoren für das Entstehen von psychischen Einschränkungen ist ebenso bedeutsam wie das Erfassen der Psychopathologie. Gleichermaßen berücksichtigt das Mental Health-Konzept, wie Menschen beim Bewältigen von Entwicklungsschritten gefördert werden können. Dabei ist es notwendig, auf einen systemischen Behandlungs- und Forschungsansatz zurückzugreifen.

Die WHO führt aus, dass Mental Health-Konzepte diese Kernpunkte betrachten:

So kann ein Zustand des Wohlgefühls entstehen und der Mensch erkennt und nutzt seine Fähigkeiten. Er ist dem normalen Alltagsstress gewachsen und kann erfolgreich arbeiten. Die Person trägt mit dem eigenen Wohlbefinden sehr zum Familienglück bei. Harmonisch lebende, gesunde Menschen strahlen positive Energie aus, sodass nicht nur die Familie, sondern auch Freunde, Arbeitskollegen und viele andere Menschen davon profitieren. Wie im Kleinen, so im Großen. So kann zum Beispiel eine glückliche Mutter ihr Wohlbefinden auf ihre Kinder übertragen. Für ein schönes Familienleben ist es sehr bedeutend, dass Eltern psychisch stabil und ausgeglichen sind.

Beim Konzept der mentalen Gesundheit geht es darum, die Kompetenzen einzelner Menschen sowie die der Gemeinschaft zu stärken. Das befähigt Personen, bestimmte Ziele zu erreichen und einen wertvollen Gesellschaftsbeitrag zu leisten. Gesundheit ist zwar nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts. Ein gesunder Mensch hat viele Wünsche, doch ein Kranker hat in der Regel nur einen Wunsch: gesund werden. An erster Stelle sollte daher nicht der Beruf oder die Fürsorge für andere Menschen stehen, sondern unser eigenes Wohlbefinden. Erst wenn wir in Balance mit Körper und Psyche leben, können wir unser Glück an unsere Lieben und an die Gesellschaft weitergeben.

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Die europäische Kommission beschreibt das Konzept der mentalen Gesundheit wie folgt:

Mental Health: Warum psychische Gesundheit wichtig ist

Viele Wissenschaftler sehen Mental Health als eine der großen Herausforderungen im 21. Jahrhundert. Zum einen nehmen psychische Krankheiten immer mehr zu. Zum anderen hinkt jedoch die Akzeptanz der Menschen hinterher. Es ist noch lange keine Selbstverständlichkeit, psychische Probleme anzunehmen und zu äußern. Zudem kann man ein gebrochenes Bein optisch gut erkennen, psychische Dysbalancen sind für die Außenwelt oft nicht sichtbar. Betroffene haben noch immer mit Vorurteilen und Unverständnis zu kämpfen.

Seit einigen Jahren gehört es immer mehr zum Lifestyle, den Körper zu optimieren und gesund zu halten. Das ist eine gute Entwicklung, jedoch ist das nur die eine Seite der Medaille. Die Psyche ist genauso wichtig für ein balanciertes Leben. Wenn man die Gründe für Krankenstände in Unternehmen betrachtet, so haben mentale Erkrankungen stark zugenommen. Laut aktueller Statistiken der WHO gibt es derzeit 117 Millionen Patienten in der Europäischen Union. Das ist eine sehr bedenkliche Zahl. Viele Einflüsse führen zu psychischen Problemen:

Das Thema Mental Health wird immer mehr in den Fokus genommen. Jedoch oft noch als Lifestyle-Produkt und weniger als grundlegende Basis für ein harmonisches Leben. Zahlreiche Coaches tummeln sich am Markt, die sich auf das Erhalten oder Wiederherstellen der mentalen Gesundheit spezialisiert haben. Wichtig ist, dass die Coaches eine fundierte Ausbildung sowie Erfahrung besitzen und auf systemische Behandlungs- und Forschungsansätze zurückgreifen können.

Mental Health – Definition & Bedeutung: Was ist das eigentlich?

Die steigende Zahl der psychisch Erkrankten spiegelt deutlich wider, dass ein gesellschaftlicher Umdenkprozess stattfinden muss. Es ist absolut okay, psychisch aus der Balance zu geraten. Der natürliche Lauf des Lebens beinhaltet manchmal gewisse psychische Instabilitäten. Menschen bestehen aus Körper und Psyche. So kann neben dem Körper auch die Psyche erkranken und dann brauchen wir Hilfe. Achten Sie gut auf Ihre psychische Gesundheit, lassen Sie sich unterstützen und gehen Sie als Beispiel voran. Die Psyche ist genauso viel wert wie unsere äußere Hülle. Anhand eines Bildes möchten wir Ihnen zeigen, warum Ihre psychische Gesundheit so wichtig ist:

Nachfolgend haben wir für Sie einige weitere Punkte zusammengefasst, welche die Wichtigkeit der mentalen Gesundheit hervorheben:

Wir alle benötigen eine stabile mentale Gesundheit, um eine wertvolle Quelle für uns, für andere und für die Gesellschaft sein zu können. Wir alle brauchen eine gute psychische Verfassung, um aufzublühen, um mit anderen liebevoll zu interagieren und vor allem um ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Es ist wichtig, psychisch Erkrankte bei der Wiederherstellung der Gesundheit zu unterstützen. Genauso elementar ist es auch, die mentale Gesundheit aller Menschen zu fördern und zu schützen.

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