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Mentale Gesundheit verbessern & stärken: Tipps – Was tun für Mental Health?

Inhaltsverzeichnis

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Mentale Gesundheit ist ein Thema, das für jeden wichtig ist. Dennoch fällt es noch immer viel zu oft unter den Tisch. Zum einen sind psychische Probleme häufig ein Tabu. Zum anderen schämen sich Betroffene, denn sie empfinden das mentale Ungleichgewicht als Schwäche. Die Hemmschwelle, psychologische Unterstützung in Anspruch zu nehmen, ist oftmals viel höher, als beim Hausarzt wegen körperlicher Beschwerden Hilfe zu suchen. Zudem schleichen sich psychische Dysbalancen oft leise ins Leben der Betroffenen. So kann es dazu kommen, dass Menschen erst spät merken, wie die Psyche leidet.

In den letzten Jahren hat die Zahl der Krankschreibungen wegen psychischer Erkrankungen immer weiter zugenommen. Die Coronakrise verstärkt diese Tendenz noch. Daher ist es wichtig, nicht nur den Fokus auf die körperliche Leistungsfähigkeit zu setzen, sondern vor allem die mentale Gesundheit zu stärken. Was verbirgt sich hinter dem Begriff “mentale Gesundheit”? Warum ist Mental Health so wichtig? Was kann man tun, um die mentale Gesundheit zu schützen und zu fördern? Nachfolgend haben wir für Sie interessante und wichtige Aspekte beleuchtet.

Mentale Gesundheit: Was versteht man darunter?

Mentale Gesundheit beschreibt einen Zustand des völligen Wohlbefindens. Ist die Psyche in Balance, können wir normale Alltagsbelastungen bewältigen, erfolgreich arbeiten und einen hilfreichen Beitrag für die Gemeinschaft leisten. Die psychische Verfassung eines Menschen beeinflusst das Fühlen, Denken und die Gewohnheiten im großen Maße. Die Anforderungen im beruflichen sowie privaten Bereich steigen stetig. Interaktive, kognitive und digitale Arbeit nimmt immer mehr Raum ein. Aus Sicht einiger Experten führt diese Entwicklung dazu, dass die körperliche und psychische Gesundheit noch stärker herausgefordert wird.

Psychische Stabilität ist in jeder Phase unseres Lebens wichtig, von der Kindheit bis ins Erwachsenenleben. Jeder Mensch kann psychisch erkranken. Wenn man an den Punkt kommt, an dem die mentale Gesundheit ins Wanken gerät und das Alltagsleben leidet, ist professionelle Hilfe erforderlich. Gespräche mit Experten sind nichts, wofür sich Betroffene schämen müssen. Ganz im Gegenteil, denn das ist ein wichtiger Schritt auf den Weg in ein schönes, ausgeglichenes Leben.

Eine wichtige Voraussetzung für Lebensqualität ist das psychologische, emotionale und soziale Wohlbefinden. Mentale Gesundheit bedeutet nicht nur die Abwesenheit von psychischen Störungen, sondern Zufriedenheit und Wohlgefühl in allen Lebensbereichen. Auch für die Gesellschaft ist Mental Health von großer Bedeutung, denn die psychische Gesundheit hat einen großen Einfluss auf das Arbeits- und Sozialleben. Als Auslöser für mentale Dysbalancen gelten insbesondere Angststörungen und Depressionen.

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Mentale Gesundheit: Wie wichtig ist Mental Health?

Wenn es ums Thema Gesundheit geht, denken viele Menschen meist an der Körper. Wir legen Wert darauf, unsere Hülle vor Krankheiten, Unfällen und Umwelteinflüssen zu schützen. Doch wir besitzen auch ein Innenleben, unsere Psyche, die nicht immer die erforderliche Beachtung bekommt. Nicht nur die körperliche Gesundheit sollte gepflegt werden, sondern wir brauchen auch gute mentale Ressourcen. Ist der Körper gesund, aber die Psyche instabil, ist die Lebensqualität geschwächt. Eine gesunde Psyche ist wichtig für das vollkommene Wohlbefinden eines jeden Menschen. Mental gesunde Menschen sind robust, verkraften Enttäuschungen sowie Schmerz besser und können das Leben genießen.

Für Sie haben wir einige Gründe zusammengetragen, die aufzeigen, wie wichtig mentale Gesundheit ist:

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Mentale Gesundheit: Was können Sie dafür tun?

Mental Health beschreibt zum einen das Fernbleiben von psychischen Erkrankungen. Zum anderen steht die mentale Gesundheit auch für den Zustand der Zufriedenheit und des Wohlbefindens. Was kann man konkret in den Alltag integrieren, um mental fit zu bleiben? Im Folgenden erhalten Sie nützliche Tipps, wie Sie Ihre Psyche schützen und sich selbst etwas Gutes tun können.

1.Tipp für Mentale Gesundheit: Bewegung, Bewegung, Bewegung

Raus ins Freie! Regelmäßige Bewegungseinheiten unter freiem Himmel sind nicht nur aus körperlicher Sicht wertvoll, sondern auch aus mentaler. Freudebringende Hormone (Endorphine) beginnen zu tanzen, wenn wir uns bewegen und sportlich aktiv sind. Währenddessen und danach fühlt man sich wohl in seiner Haut. Ein Glücksgefühl macht sich breit und genau dieses positive Empfinden ist für die mentale Gesundheit unentbehrlich. Zudem steigt die Konzentrationsfähigkeit bei regelmäßiger Bewegung, da sich der Geist dabei gut erholen kann. Die Natur hilft sehr, unser psychisches Gleichgewicht zu halten. Aber auch Bewegung in Räumen ist nützlich (falls Sie bei Regenwetter nicht rausgehen möchten). Eine Idee: Legen Sie Ihre Lieblingsmusik ein und tanzen Sie los. Bereits nach 5 Minuten spüren Sie, wie Ihre Seele lacht.

2.Tipp für Mentale Gesundheit: Machen Sie Pausen

Viele Menschen hetzen durch den Alltag und arbeiten unablässig. Sie gehen davon aus, dass man mit dieser Lebensweise viel schafft. Doch genau das Gegenteil tritt ein. Wir sind keine Maschinen, so hat uns die Natur nicht geschaffen. Wir brauchen regelmäßig Pausen, damit unser Körper und unsere Psyche in Balance bleibt. Es ist ungesund, von einer Verpflichtung zur anderen zu hetzen. Wenn Sie sich im Alltag zu wenig Auszeiten gönnen, nimmt sich der Körper sowie die Psyche irgendwann eine große, unangenehme Auszeit (=Erkrankungen).

Gönnen Sie sich lieber ausgiebige Pausen, wie zum Beispiel ein Spaziergang im Park. Wenn Sie gestresst sind und keine Zeit haben, benötigen Sie besonders viele Pausen. Es ist alles eine Frage der Priorisierung – man findet immer Zeit für die Dinge, die einem wichtig sind. Und unsere Gesundheit sollte ganz oben auf der Prioritätenliste stehen. Für die meisten Menschen ist es sinnvoll, mehrere kleine Pausen und mindestens 1 bis 2 längere Auszeiten einzulegen. Spätestens nach 90 Minuten Arbeit sollte man 3 bis 5 Minuten aufstehen und sich bewegen. Nach 3 Stunden ist eine große Pause von mindestens 15 Minuten wichtig, in der Sie bewusst etwas anderes tun (Meditation, Spaziergang etc.).

Mentale Gesundheit verbessern & stärken: Tipps – Was tun für Mental Health?

3.Tipp für Mentale Gesundheit: Gönnen Sie sich medienfreie Tage

Die sozialen Medien haben in den letzten Jahren einen großen Sprung ins Leben der meisten Menschen getan. Man kann diese Medien zum Netzwerken, zur Inspiration und für den beruflichen Erfolg nutzen. Doch häufig tritt genau das Gegenteil ein: Soziale Netzwerke geben vielen das Gefühl, immer perfekt gestylt, bestens gelaunt und ein überaus interessantes Leben darstellen zu müssen. Manche Menschen sind auf der Jagd nach noch mehr “Likes” und erhoffen sich dadurch Aufmerksamkeit. Auf Dauer sind wir im Dauerstress und das tut der Seele absolut nicht gut. Der Vergleich mit anderen, scheinbar interessanteren Persönlichkeiten, treibt viele ins Unglücklichsein.

Probieren Sie Folgendes für ein paar Tage aus und Sie werden eine positive Veränderung spüren: Legen Sie das Smartphone etc. beiseite, deaktivieren Sie alle Social Media-Apps und verzichten Sie auf das Fernsehen. Sie entgehen somit der Flut an Reizen und Informationen. Ihr Gehirn kann abschalten. Widmen Sie sich nur der Welt außerhalb des Bildschirmrandes. Sie werden sehen, wie entspannend das sein kann. Die reale Welt hält so viel mehr Überraschungen sowie kleine und große Wunder bereit. Vielleicht ziehen die medienfreien Tage die Entscheidung nach sich, für immer auf Insta, Facebook & Co. zu verzichten.

4.Tipp für Mentale Gesundheit: Entspannen Sie sich aktiv

Für eine stabile mentale Gesundheit ist Entspannung das A und O. Wir können mit Stress und hektischen Zeiten gut umgehen, wenn ein Ausgleich in Form von Entspannung stattfindet. Entspannungszeiten beugen zudem Stress vor, denn Stress kommt nicht von Außen, sondern entsteht in unserem Innenleben. So kommt es vor, dass zwei Menschen die gleiche Situation vollkommen unterschiedlich empfinden. Manche können nicht auf Knopfdruck abschalten, aber man kann Schritt für Schritt lernen, sein gesamtes körperliches und psychisches System zur Ruhe zu bringen.

Nehmen Sie sich aktiv Zeit für Entspannungsphasen. Es kann Ihnen zum Beispiel helfen, feste Zeitfenster in Ihrem Tagesplan zu buchen. Entspannung sollte über einen Abend auf dem Sofa hinausgehen. Lernen Sie Entspannung mit Yoga, Meditation, autogenem Training oder gezielten Atemübungen. Probieren Sie aus, was Ihnen zusagt und mit welchen Übungen Sie sich wohlfühlen. Wenn Sie nicht still herumsitzen möchten, gibt es auch andere Möglichkeiten. Auch Reiten, Schach oder Zeit in der Natur und viele andere Dinge können im hohen Maße dazu beitragen, dass Sie zur Ruhe kommen. Regelmäßigkeit ist wichtig, denn wenn Sie lediglich alle 14 Tage meditieren, ist das für Ihre mentale Gesundheit nicht nachhaltig. Integrieren Sie möglichst jeden Tag angenehme Oasen der Ruhe.

Das können Sie für Ihre mentale Gesundheit in Corona-Zeiten tun

Besonders in Zeiten der Corona-Pandemie ist es wichtig, auf eine stabile mentale Gesundheit zu achten. Die Herausforderungen des Alltags sind größer, denn Homeschooling, Homeoffice und fehlende physische Kontakte bringen viele an den Rand ihrer psychischen Ressourcen. Wir sind von Natur aus soziale Wesen, sodass vielen Menschen zwischenmenschlicher Kontakt fehlt. Das Gefühl der Einsamkeit kommt auf. Auch finanzielle Einbußen können dazu führen, dass Ängste Überhand nehmen. Das begünstigt psychische Erkrankungen. Die Krankenstände sind aufgrund von mentalen Problemen während der Corona-Pandemie deutlich gestiegen. Doch was kann helfen, trotz der anstrengenden Corona-Zeit ausgeglichen und gesund zu bleiben? Die folgenden Tipps helfen Ihnen weiter.

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1. Versuchen Sie eine gesunde Tagesroutine beizubehalten

Auch wenn Sie den ganzen Tag zu Hause sind: Geben Sie der Woche sowie jeden einzelnen Tag eine gewisse Struktur und Routine. Behalten Sie bereits bestehende Lern- und Arbeitszeiten ein. Das gibt Ihnen ein Gefühl von Stabilität und Sicherheit. Behält man die normale Struktur bei, kommt deutlich weniger Stress auf. Es ist schon viel im Umbruch in der Außenwelt, sodass Sie für Ihre eigene Welt eine gewisse Normalität einkehren lassen sollten. Natürlich gehört auch dazu, dass Sie an manchen Tagen ausschlafen können. Stellen Sie innerhalb der Familie in paar klare Regeln auf. Wichtig: Hören Sie auf Ihren Körper sowie Ihre Psyche.

Hier noch ein paar weitere effektive Ideen in Kürze, wie Sie Ihre Tagesroutine gestalten können:

2. Gehen Sie raus (mit Abstand)

Sei es eine kleine Runde im Wald, um das Haus oder auf dem Balkon – verbringen Sie genügend Zeit an der frischen Luft. Für Ihre mentale Ausgeglichenheit ist es sehr wichtig, frische Luft einzuatmen und auf der Haut zu spüren. Lassen Sie das Auto stehen und fahren Sie mit dem Fahrrad zur Arbeit und zum Einkaufen. Das macht den Kopf frei und entspannt Ihr ganzes Nervensystem.

Planen Sie mit der Familie oder auch alleine Wanderungen. Es gibt sicher interessante Ecken in Ihrer Umgebung, die Sie noch nicht kennen oder wo Sie lange nicht waren. Nach einer ausgedehnten Wanderung fühlt sich so manches sehr viel leichter an. Gemeinsame Familienzeit in der Natur verbindet und trägt zu einem entspannten Zusammenleben bei. Laufen an der frischen Luft hilft auch bei Gedankenblockaden oder einer schlechten Konzentrationsfähigkeit. Oft bekommen wir neue Ideen oder uns fällt eine Lösung für ein Problem ein, wenn wir gar nicht daran denken und entspannt sind. Also: Ab ins Grüne!

3. Versuchen Sie es mit Meditation

Das Thema ist in aller Munde. Immer mehr Menschen widmen sich der Meditation und genießen die positiven Effekte. Meditation hat Einfluss auf die Reizverarbeitung im Nervensystem, indem eine Auszeit geschaffen wird. Bauen wir regelmäßige Meditationseinheiten in den Alltag ein, reagieren wir in herausfordernden Situationen gelassener und können gut mit unangenehmen Emotionen umgehen.

Während der Meditation lassen wir das Leben sein, wie es ist. Gedanken und Gefühle werden nicht mehr bewertet, sondern einfach nur wahrgenommen. Die mentale Kraft stärkt sich, da unser Geist eine Auszeit erhält. Der Stresspegel bewegt sich nach unten und wir sind weniger stressanfällig. Das schützt auch unser Immunsystem. Online gibt es zahlreiche Apps, die durch eine Meditation begleiten. Es reicht bereits aus, wenn Sie am Tag circa 20 Minuten meditieren. Das verbessert Ihr Wohlbefinden deutlich und sie kommen zur Ruhe.

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4. Planen Sie etwas für die Zeit nach Corona

Irgendwann ist die Corona-Pandemie vorbei. Sie können sich schon jetzt in Vorfreude begeben, wenn Sie tolle Dinge planen. Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude. Ihr Unterbewusstsein kann nicht unterscheiden, ob Sie sich angenehme Situationen nur vorstellen oder schon in der Realität erleben. Begeben Sie sich daher in Tagträume, stellen Sie sich vor, was Sie alles Tolles unternehmen werden. Eine Reise ans Meer, das Umarmen von lieben Menschen, der große Becher Eis im Café – reisen Sie gedanklich dorthin.

Doch beim Gedankenspiel muss es nicht nur bleiben, denn Sie können zum Beispiel online nach Reisezielen suchen und buchen. Viele Reiseanbieter haben sich darauf eingestellt, dass bei eventuell auftretenden coronabedingten Einschränkungen kostenfreie Umbuchungen oder Stornierungen möglich sind. Planen Sie Feste mit Ihren Lieben, die Sie lange nicht persönlich sehen konnten. Die Zeit wird kommen, in der wir uns wieder umarmen, gemeinsam lachen und das Leben in vollen Zügen feiern können. Mit Ihrer Fantasie und den Planungen stärken Sie Ihre mentale Gesundheit enorm.

5. Bleiben Sie in Kontakt mit Freunden und Familie

Wir Menschen brauchen das Gefühl der Zugehörigkeit und die Verbindung mit anderen. Freundschaften machen das Leben bunt und schön. Aber wie kann man einen guten Kontakt pflegen, wenn man sich nur eingeschränkt oder gar nicht treffen darf? Obwohl wir uns an bestimmte Kontaktbeschränkungen halten müssen, bedeutet das nicht, dass wir alleine sind. Im Zeitalter der Digitalisierung bestehen viele Varianten der Kommunikation, sei es der Videoanruf oder ein Online-Meeting in der Gruppe. Auch das klassische Telefonat bringt uns näher an liebe Menschen. Natürlich kann das kein persönliches Treffen ersetzen, aber es ist eine gute Zwischenlösung.

Die digitale Kommunikation ist ein großer Vorteil, denn ohne diese Möglichkeit wären wir sehr viel stärker eingeschränkt. Für die mentale Gesundheit ist es eine der wichtigsten Grundlagen, positive zwischenmenschliche Beziehungen zu haben und zu pflegen. Sprechen Sie mit Freunden nicht nur über Smalltalk-Themen, sondern offen und ehrlich darüber, wie es Ihnen mental geht. Das schafft Verbindung und stärkt den Zusammenhalt. Gemeinsames Sporttreiben ist online auch möglich, indem Sie sich über Konferenzfunktionen bestimmter Anbieter einloggen. Das gemeinsame Weintrinken ist sicher bald wieder im Biergarten möglich, aber bevor es so weit ist, können Sie auch online Ihr Getränk genießen und gemeinsam plauschen.

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