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Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz: 4 Methoden und Tipps

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Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz

Fast 30 Prozent der Deutschen erkranken jährlich an einer psychischen Krankheit. Der Ausfall am Arbeitsplatz, der dadurch entsteht, beträgt im Durchschnitt über 30 Tage. Die psychische Gesundheit ist in der Arbeitswelt deshalb keineswegs ein Randthema. Es handelt sich um ernstzunehmende Krankheiten, die jährlich direkte und indirekte Kosten in Milliardenhöhe verursachen.

Angststörungen und Depressionen treten am häufigsten auf, gefolgt von Störungen, die durch Medikamenten- oder Drogenkonsum ausgelöst werden. Über 40 Prozent der Fälle von Frühverrentung sind auf psychische Krankheiten zurückzuführen. Karrieren, die auf ihrem Höhepunkt ganz plötzlich enden. Betroffen sind Personen aus allen Berufen, Verantwortungs- und Gehaltskategorien.

Arbeitnehmern und Arbeitgebern stellt sich die Frage, mit welchen Methoden die psychische Gesundheit am Arbeitsplatz gefördert werden kann.

Die psychische Gesundheit in der Arbeitswelt beibehalten: Nützliche Methoden und Tipps

In diesem Beitrag gehen wir genauer auf diese Thematik ein und greifen Methoden auf, die helfen können, psychische Gesundheit am Arbeitsplatz aufrechtzuerhalten. Außerdem gibt es einige nützliche Tipps, die Sie auch im Arbeitsalltag anwenden können. Beginnen wir mit dem Thema Stress.

Jede Maßnahme gegen Stress ist hilfreich

Niemand ist immun gegen psychische Krankheiten. Auch wenn mehrere negative Faktoren aufeinandertreffen müssen, um eine psychische Erkrankung auszulösen, gibt es wichtige Katalysatoren, welche die Entwicklung einer solchen Erkrankung vorantreiben. Zu den wichtigsten Faktoren gehören Ängste und Stress.

Es gibt Methoden, mit denen psychische Krankheiten vorgebeugt werden können. Im privaten Alltag, aber auch am Arbeitsplatz. Interessant ist in diesem Zusammenhang: bereits kleine Veränderungen können eine überaus große Wirkung erzielen. Menschen, die in ihrem Arbeitsalltag großem Stress ausgesetzt sind, sollten das Risiko einer Erkrankung keinesfalls unterschätzen. Stress ist ein Übel, welches sich am Anfang oft von seiner harmlosen Seite zeigt. Die langfristigen Auswirkungen werden uns erst bewusst, wenn es bereits zu spät ist. Ängste und Stresssituationen lassen sich nicht immer vermeiden, denn häufig liegt ihre Ursache in externen Faktoren. Wenn sich die Situation bereits festgefahren hat und der Arbeitsplatz grundsätzlich mit Druck und negativen Emotionen assoziiert wird, ist es bereits zu spät.

Aber es ist nicht immer notwendig, den Arbeitsplatz zu wechseln oder sich beruflich vollkommen umzustrukturieren. Denn sie so oft liegt die eigentliche Stärke in den kleinen Dingen. Sich auf seine seelische Gesundheit zu konzentrieren, bedeutet nicht, dass einschneidende Veränderungen des Lebensstils vorgenommen werden müssen. Studien zeigen, dass Bewegung sehr wirkungsvoll das Stresslevel senkt. Personen, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu ihrem Arbeitsplatz gelangen, sind sehr viel ausgeglichener als Menschen, die ihren Arbeitsplatz mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen.

Selbstverständlich kann man sich das Fortbewegungsmittel nicht immer aussuchen. Distanz, Wetterbedingungen und andere Faktoren spielen eine entscheidende Rolle. Trotzdem bestehen verschiedene Möglichkeiten, körperliche Bewegung bewusst gegen den Stress einzusetzen. Wie wäre es beispielsweise mit einem Spaziergang in der Mittagspause? Eine halbe Stunde an der frischen Luft versorgt das Gehirn mit Sauerstoff und regt zu neuen Ideen an. Nicht selten findet sich die entscheidende Lösung für ein Problem dann, wenn man am wenigsten damit rechnet.

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Reflektion und Selbstwahrnehmung als Methode für bessere psychische Gesundheit

Eine Person, die ihre Stärken und Schwächen eingehend analysiert und die den Augenblick bewusst wahrnimmt, tritt in ihrem Alltag sehr reflektiert auf.

Emotionen sind ein kostbares Gut. Sie verleihen uns Empathie und bestimmen unsere sozialen Beziehungen. Wenn eine Person ihre Emotionen nicht leiten kann, sondern unkontrolliert auf innere und äußere Impulse reagiert, wird sie angreifbar.

Wochenlang hat man sich auf eine wichtige Präsentation vorbereitet. Nicht nur der eigene Chef wird anwesend sein, sondern der gesamte Vorstand. Wer sich nicht selbst reflektiert, kann seine eigene Leistung nicht korrekt einschätzen. Kritik oder Fragen treffen die Person unvorbereitet und bringen sie vollkommen aus dem Konzept. Lob oder Begeisterung seitens der Anwesenden sind ebenso überraschend. Ganz gleich, welche Reaktionen erfolgen, sie führen mit großer Wahrscheinlichkeit zu Gefühlsausbrüchen. Wer reflektiert handelt, analysiert nicht nur sich selbst, sondern auch seine Mitmenschen. Dies stärkt die emotionale Intelligenz. Die Person hat sich im Voraus bereits eingehend Gedanken gemacht. Sie kennt die Stärken und Schwächen ihrer Präsentation und kann auf Fragen lösungsorientierte Antworten geben. Sie kennt die Einstellung ihrer Zuhörer und kann deren Kritik sehr viel besser einordnen.

Die Anmerkungen der Anwesenden lösen keine emotionalen Kurzschlussreaktionen aus, sondern werden entgegengenommen und analysiert. Eine solche Person tritt nicht nur weitaus professioneller auf, sie ist auch deutlich weniger abhängig von ihren Mitmenschen. Diese Stärke und Unabhängigkeit fördern die innere Ruhe, senken den Stress und beugen Panikattacken vor.

Wer sich selbst regelmäßig reflektiert, verliert sich nicht in Hamsterrädern, sondern ist in gutem Training, sich selbst gut wahrzunehmen und somit auch regulieren zu können. Bin ich “fit und energetisch”, kann ich mich ressourcenvoll in Aufgaben stürzen. BIn ich aber “müde und angespannt” kann ich dann Pausen einlegen und meine Batterien aufladen. Self Awareness (Das SA in INHESA steht für Self Awareness) ist eine wichtige Kompetenz für Menschen, die in nachhaltig in ihrer Kraft bleiben wollen.

Hobbys - Eigene Interessen verfolgen - das hilft beim Stressabbau

Der Mensch hat die Fähigkeit, sein Leben lang Neues zu erlernen. Wer sich neuen Herausforderungen stellt und dabei Schritt für Schritt unbekanntes Terrain erobert, der arbeitet aktiv an dem Erhalt seiner psychischen Gesundheit.

Dies wirkt sich auf die verschiedenen Bereiche des Lebens aus. Im privaten Kontext erweitert es den Horizont. Wer eine Sportart oder eine Sprache lernt, wird dabei mit bisher unbekannten Ansichten und Kulturen konfrontiert. Herausforderungen, die bisher beschränkende Grenzen waren, werden in Angriff genommen. Dadurch erlangt man nicht nur neue Fähigkeiten und Kenntnisse, man kann das Gelernte als Problemlösungsstrategien auch in anderen Bereichen des Lebens anwenden. Darüber hinaus werden Glückshormone ausgeschüttet, die Körper und Geist mit Stolz durchströmen.

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Ein Hobby verbindet Menschen. Personen, deren Arbeitsalltag sich stark voneinander unterscheidet, tauschen sich in diesem verbindenden Umfeld aus. Außerdem können die neuen Fähigkeiten auch am Arbeitsplatz eingesetzt werden. Die koordinierte Arbeit im Team führt nämlich nicht nur beim Mannschaftssport zum Erfolg, sondern fördert bei der Arbeit mitunter bahnbrechende Lösungsansätze.

Wer in seinem Privatleben Hobbys und zwischenmenschliche Beziehungen pflegt, auch seine Bestätigung weniger stark am Arbeitsplatz. Die Aspekte des Lebens, an denen man seinen persönlichen Erfolg und sein Lebensglück misst, verteilen sich gleichmäßiger. Gibt es in einem der Bereiche, beispielsweise im Job, Stresssituationen, so werden diese durch die positiven Erfahrungen in anderen Lebensbereichen ausgeglichen.

Nichtdiskriminierung von psychischen Krankheiten

Psychische Krankheiten sind keinesfalls ein Einzelfall. Dennoch gelten sie in vielen Branchen in der Arbeitswelt, aber auch im privaten Umfeld weiterhin als Tabuthema. Die Ursachen und Auswirkungen einer psychischen Krankheit sind für Außenstehende nur sehr schwer einzuschätzen. Diese Unsicherheit, sowie die Tatsache, dass Symptome oft nicht sichtbar sind, führen bei vielen Menschen zu dem Bedürfnis, Abstand zu der betroffenen Person aufzubauen.

Dabei ist der soziale Rückhalt einer der wichtigsten Faktoren für die erfolgreiche Behandlung einer psychischen Erkrankung. Die Enttabuisierung und Thematisierung psychischer Krankheiten schaffen die besten Voraussetzungen für einen verständnisvollen Umgang und bilden ein Umfeld, in dem betroffene Menschen genesen können. Dieses Konzept wird heute zunehmend auch auf beruflicher Ebene umgesetzt. Immer mehr Unternehmen nehmen an Initiativen teil, welche die psychische Gesundheit ihrer Arbeitnehmer aktiv fördern und gegen festgefahrene Stigmen abarbeiten. 

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