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Interview Kara Pientka

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Kara Pientka im Gespräch:

Sie sind eine der erfolgreichsten Senior-Coach-Persönlichkeiten im deutschsprachigen Raum. Seit über 20 Jahren coachen Sie, sowohl Privatpersonen als auch Unternehmer und Führungskräfte namhafter Konzerne wie ERGO, Price Waterhouse Coopers, der Ottogroup, …die Liste ist so lang…Was sind Ihre größten Erfolge als Coach?

Meine größten Erfolge…das ist gar nicht so leicht in kurzen Worten zu beschreiben. Ich habe so viele spannende Klienten im Laufe meiner Tätigkeit begleitet…da fällt es mir schwer, einzelne Erfolgsgeschichten hervorzuheben. Der Erfolg meiner Arbeit misst sich ja letztlich am Erfolg meiner Klienten, ob die am Ende eines Coachings dastehen, wo sie wirklich hinwollten. Dann habe ich mit meinen Klienten einen sehr guten Job gemacht. Es ist vergleichbar mit einem Sport-Coach, der dann hervorragend gearbeitet hat, wenn sein Sportler auf dem Treppchen steht oder den Titel geholt hat. Sehr berührt hat mich die Geschichte einer Managerin, mit der ich im Rahmen eines Karriere-Coaching-Programms für Top Talents gearbeitet habe. Sie war zu Beginn der Arbeit maximal frustriert in dem Unternehmen. Sie hatte den Eindruck, in politischen Gemengelagen sinnentleert ausgepowert und erdrückt zu werden. Im Coaching hat sie sich für den sehr mutigen Schritt entschieden, ihre Führungskraft mit einer zu diesem Zeitpunkt fast absurden Idee einer zentralen neu zu erfindenden Position für Kundenzufriedenheit zu konfrontieren. Sie selbst nahm ihren gesamten Mut zusammen, diese Idee zu äußern und sie auch mit entsprechender Ernsthaftigkeit und sehr reflektierter strategischer Einbettung vorzuschlagen. Und siehe da, sie konnte überzeugen, die Abteilung wurde tatsächlich ins Leben gerufen mit meiner Klientin als Leiterin. Ich erhielt eine Mail der Frau mit den Worten: „Ich habe es nicht für möglich gehalten, aber aus meiner Business-Hölle ist an einer anderen Stelle im Unternehmen tatsächlich meine persönlich berufliche Erfüllung geworden. DANKE“

Und als Lehrcoach? Was sind da Erfolge?

Ich habe tatsächlich über 900 Coaches in den letzten Jahren ausgebildet. Sabina Hediger wurde eine der ersten erfolgreichen Life-Coaches in der Schweiz und neben ihr konnte ich viele interessante Coach-Persönlichkeiten beim Aufbau ihrer Coaching-Praxen begleiten. Das macht mich froh und auch stolz. Die bekannteste Auszubildende von mir ist aktuell sicherlich Laura Malina Seiler, die ich vor ein paar Jahren zum Life Coach ausgebildet habe. Schön zu sehen an ihr, dass jeder dann auch seinen eigenen Weg findet. Laura Malina Seiler zum Beispiel ist den Weg ins spirituelle Coaching gegangen, den sie nicht in unserem Ausbildungsansatz gelernt hat, aber das Schöne in meiner Branche ist, dass jeder Coach sich seiner eigenen Interessen und Überzeugungen entsprechend positionieren kann. Und zum Glück ist die Coachingbranche sehr divers, so dass auch die unterschiedlichsten Klienten den zu ihnen passenden Coach finden.

Sie arbeiteten auch lange mit Dr. Petra Bock zusammen. Sie hat ja eine eigene Methode entwickelt, die MINDFUCK®-Methode…

Petra Bock und ich habe eine lange gemeinsame berufliche Vergangenheit. Wir kannten uns schon, als sie noch Unternehmensberaterin und ich als Führungskräftetrainerin arbeitete. Inhaltlich war sicher mein größter Erfolg, die erste Methode gelernt und dann auch gelehrt zu haben, die sich erfolgreich bei der Überwindung von mentaler Selbstsabotage eignet. Die MINDFUCK®-Methode, die tatsächlich außergewöhnlich wirksam Klienten weiterbringt, vergleichbar mit einem Auto, das zunächst mit angezogener Handbremse mehr schlecht als recht vor sich hinfährt, und dann aber die PS voll zum Tragen kommen, wenn die Bremse endlich gelöst wird. Hier wird dann für den Klienten und sein Thema eine große Energie frei, die Petra Bock selbst als „kreative Explosion“ bezeichnet hat.

Warum bieten Sie denn jetzt Health- & Selfcare Coaching an? Scheint ja auf den ersten Blick nicht so nah an Ihren bisherigen Themenfeldern…

Ja und nein. Ich habe tatsächlich so etwas wie einen Erkenntnismoment als Coach gehabt. Und zwar schon vor ein paar Jahren. Ich habe das damals als „identitätsstiftendes Störungsmuster“ bezeichnet im Rahmen meiner Arbeit an der mentalen Selbstsabotage. Ich stellte fest, dass viele Menschen – erfolgreiche, intelligente gesunde Erwachsene – ein „schräges“ Selbstbild mit fatalen Folgen haben. Dass sie sich Zuschreibungen verpassen, die zum Beispiel so klingen wie: „Ich bin halt eine Perfektionistin“ oder „Ich bin halt eine Mogelpackung“ „Ich bin halt so sensibel und nicht belastbar“…und daran gekoppelt, stellte ich fest, dass sich Menschen ein sehr anstrengendes und auslaugendes Arbeits- oder/und Privatleben „bauen“. Und diese führt dann in den allermeisten Fällen zu Kompensationsverhaltensweisen, wie zu viel Arbeit, zu wenig Arbeit, zu viel oder zu wenig Essen, Alkoholmissbrauch oder andren Betäubungsversuchen, schlechten Beziehungsgewohnheiten oder eine ungute Mischung von vielem. Hier hatte ich kluge Menschen vor mir sitzen, ressourcenarm und erfolgswillig. Ein ausgepowertes müdes und unterfüttertes Rennpferd mit dem Druck, das nächste Rennen definitiv gewinnen zu wollen. Hier kam mir eines Tages die Einsicht, dass wir mit dem Konzept Performance-Coaching diese Menschen nicht optimal unterstützen können. Wir können in diesen Zuständen nicht ausschließlich von Leistungssteigerung, Effizienz und Zielen sprechen. Auch Life-Coaching, das sicherlich nah dran ist an Health-Coaching greift hier aber das Kernthema nicht auf. Es geht nämlich erstmal darum, eine Basis an Energie und Vitalität, Gesundheit zu erlangen, damit man überhaupt wieder ernsthaft über andere Ziele sprechen kann. Und dieses Angebot nennen wir hier am INHESA-Institut Health & Selfcare Coaching.

Wie sehen Sie die Chancen, sich als Health-Coach erfolgreich eine eigene Praxis aufzubauen?

Health-Coaching ist ein absoluter Trend und im deutschsprachigen Bereich und in der Kombination mit evidenzbasierter medizinischer Forschung innovativ. Wer also direkt am Anfang im Bereich Gesundheitserhaltung dabei sein will, sollte sich jetzt für eine Positionierung als Health Coach entscheiden. Ganzheitliche Gesundheit, im Sinne einer körperlichen, seelischen, ökologischen und sozialen Gesundheit gilt als Megatrend. Privat gesagt bin darüber hinaus durchaus skeptisch, auf wie viel Versorgung im Krankheits- und Pflegefall ich mich verlassen kann. Niemand weiß, wie die Entwicklung des Gesundheitssystems weitergeht. Ein bereits aktueller Ärzte- und Pflegekraftmangel lässt jedoch vermuten, dass nicht sehr viel Gutes auf uns zukommt, auch wenn ich weiß, dass wir In Deutschland und der Schweiz im internationalen Vergleich zu den Besten im Ranking zählen. Dennoch habe ich ein sehr gutes Gefühl, mir und meinen Körper und meiner Seele viel Gutes zu tun, ein Leben zu leben, dass mich möglichst lange vital und gesund hält. Mit Health-Coaching erwerbe ich auch für mich als Individuum nützliche Wissen über eine gesunde Lebensweise und das stärkt schon enorm, eine Art natürlicher „Körperintelligenz“ zu empfinden. Natürlich weiß und akzeptiere es auch, dass ich damit Krankheiten nicht kontrollieren oder gar ausschließen kann. Und auch im Falle einer Krankheit, kann es nie schaden, seinem Körper und seiner Seele Gutes zu tun.

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